Das Prinzip dieser Haarentfernungsmethode beruht auf der Einwirkung eines Laserstrahls, der selektiv das Pigment im Haar erfasst, die oberste Hautschicht durchdringt, ohne diese zu schädigen, bis zur Haarwurzel vordringt und diese durch Wärmeeinwirkung zerstört. Bei hellen oder dünnen Haaren, auf die gleichzeitig Radiofrequenzwellen einwirken, die nicht an das Pigment des Haares gebunden sind, gelingt es durch die Kühlung der obersten Hautschicht, die Haarwurzeln einschließlich der Haarzwiebeln in den tiefsten Hautschichten wirksam zu entfernen. Da der Laser auf Haare wirkt, die sich gerade in der Wachstumsphase befinden, wird bei einer Behandlung etwa ein Drittel davon entfernt; daher muss die Laser-Haarentfernung wiederholt werden. Je nach Größe der zu behandelnden Fläche wird der Eingriff mindestens siebenmal durchgeführt, jeweils im Abstand von ca. 4–12 Wochen, je nach Art der behandelten Körperpartie. Warum muss die Behandlung wiederholt werden? Während der Behandlung befinden sich einige Haare in der „Ruhephase“ oder „Ausfallphase“, sodass der Laser auf sie keine Wirkung hat. Es werden nur diejenigen entfernt, die sich in der Phase des „aktiven Wachstums“ befinden. Trotz der bei der überwiegenden Mehrheit der Kunden erzielten zufriedenstellenden Behandlungsergebnisse ist es nicht möglich, eine Garantie für den Erfolg oder den dauerhaften Erfolg der Behandlung zu geben, da die Wirksamkeit der Behandlung von vielen Faktoren beeinflusst wird. Hormonell bedingte Haare erfordern eine höhere Anzahl an Behandlungen als bei der Standard-Haarentfernung üblich. Bei der Entfernung von Bartwuchs und grauen Haaren ist die Wirksamkeit des Verfahrens sehr gering.